Verfasst von: claudiasuender | 25. Juli 2009

Twitter

Samstag, Mailbox kontrolliert und versucht, das Ausmaß an Arbeit abzuschätzen. Bevor es zum nächsten Termin geht noch eine kleine Haushaltseinheit. Und ein paar Bloggedanken. Die Facebook-Gemeinde ist längst im Tagesgeschäft und alle anderen Community-Menschen tun auch schon seit Stunden alle möglichen Dinge. Es bloggt und twittert. Schon lange denke ich darüber nach, ob ich twittern sollte, müsste, möchte – und was für ein Mehrwert unter Umständen entstünde…

Es wird Zeit für ein Bekenntnis: ich twittere nicht. Ich werde auch nicht damit beginnen. Vielleicht bin ich in diesem Punkt sehr konservativ. Ich will mit Menschen reden und ich brauche den direkten Kontakt. Ein wirklich wichtiger Gedanke passt für mich nicht in 140 Zeichen. Und ich liebe Sprache – weshalb also mich sooo kurz fassen? Versteht mich richtig: dies ist kein Plädoyer für Geschwafel und auch kein Verteufeln des technischen Fortschritts und der Kommunikationsfreudigkeit einer Gesellschaft. Jedem Twitterfreund wünsche ich die angemessene Zahl von Followern und ich werde weiterhin beobachten, was sich in einer multimedialen Welt alles entwickeln kann. Ich treffe Menschen, telefoniere, nutze sms, schreibe Mails und Briefe… Aber ich twittere nicht. 

Natürlich möchte ich nicht beratungsresistent erscheinen. Es ist nicht auszuschließen, dass jemand mich überzeugt von der Notwendigkeit dieses Instruments. Nur zu! ;-)


Antworten

  1. Mein Überzeugungstipp: Folgendes Video ansehen http://saschalobo.com/2009/05/27/sixtus-vs-lobo-10-twitter/ und dann einfach Herrn Sixtus ausblenden und nur Herrn Lobo zuhören.

  2. Hej, Yan, vielen Dank. In der Tat ein netter Tipp und gut gemacht. Jetzt bin ich zwar davon überzeugt, dass Twittern für viele Leute großartig sein kann, habe aber noch kleine Zweifel, dass meine eigene Drehzahl ausreicht, um mit diesem Instrument nicht hoffnungslos unter Stress zu geraten… :-)

  3. Viele Widersprüche: Erst fragen “Weshalb kurz fassen?” und gleichzeitig SMS nutzen? Den direkten Kontakt suchen, aber nicht per twitter? Das passt doch alles nicht zusammen. Scheint so, als ob sie sich damit noch nicht wirklich befasst haben. Man kann sich ja gegen twitter entscheiden, aber die Begründung ist nicht überzeugend. Immerhin kann man per twitter ein Gespräch beginnen, um es dann persönlich weiter zu führen. Grüße von @prcdv

  4. Ahoi cdv! Was heißt hier “viele Widersprüche”? – und dann nur zwei nennen :-) SMS nutze ich für zugegeben kurze, meist organisatorische Dinge und nicht als Gesprächsersatz. Und ja, ich suche den direkten Kontakt. Ich mag Menschen und möchte möglichst viel von ihnen erfahren – damit ich in dem, was ich tue, hilfreich sein kann. Als Kommunikationsexpertin wäre das Twittern für mich schon aus Gründen des Zeitgeistes unverzichtbar… Ich kann alle Fans und Nutzer gut verstehen und wie bereits geschrieben möchte ich diese kommunikative Zwitscher-Erscheinung auch nicht generell bewerten. Ich kann nur für mich, Claudia Sünder, feststellen: Das ist nix für mich. Vielleicht ‘noch nicht’… Auch ich lerne dazu… Dein letztes Argument ist verlockend… Herzliche Grüße zurück

  5. Kommunikation über Twitter ist einfacher. Gruß Rainer


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.